Für die Einen ist es ein Statussymbol, für die Anderen nur eine Art der Fortbewegung.
Doch braucht man das unbedingt in München ?
Seit März diesen Jahres bin ich ohne Auto, obwohl ich seit meinem 18. Lebensjahr immer ein Auto hatte und die angebliche flexible Freiheit genossen habe.
Mich davon bewusst zu verabschieden, war ein Prozess.
Die Fragen, die ich mir stellte waren unter Anderem: Besteht die Freiheit tatsächlich ? Oder setze ich mir damit nicht andere Grenzen?

Die Verantwortung, mich ständig um das Ding zu kümmern…
– für Benzin zu sorgen (was ja immer teurer wird, und mir bei jedem Tanken sowieso oft der Atem weg blieb)
– Reparaturkosten, was ein Wahnsinn ist, wie schnell man mit kleinen Dingen bei dreistelligen oder vierstelligen Summen ist
– für den Reifenwechsel zu sorgen, mit der Frage: Lagere ich die in meinem Keller, was Platz weg nimmt und mich zwei Mal im Jahr zu einem Kraftakt zwingt, die Dinger die Kellertreppen hoch und wieder runter zu tragen
– es einigermaßen sauber zu halten

Außerdem war es einer meiner Stressoren…
– täglich gemeinsam mit anderen eine überfüllte Straße zu teilen und im Stau zu stehen
– mich ständig darüber zu ärgern, dass es zu wenig Parkplätze in München gibt

Die Parkplatzsituation insgesamt in München gestaltet sich immer mehr zum Puzzlespiel.. ob als Besucher in der Stadt, oder als Anwohner im eigenen Stadtteil.

 

 

Entspannt ohne Auto in München