Stressbewältigung und Entspannung…


Wie kam es dazu ?

Als gelernte Krankenschwester war ich 15 Jahre in einer Klinik tätig. Mein Weg ging durch verschiedenste Fachrichtungen von der Pflege angefangen über Organisations, -und Koordinationsaufgaben bis zur Einrichtung und Leitung einer Station.

Im Laufe der Zeit stellte ich fest, dass die „Ganzheitlichkeit und Individualität des Menschen“ oft auf der Strecke blieb und ich begann diverse Dinge zu hinterfragen.

Effizienz wurde immer mehr gefordert – was sich im Verhalten der Patienten und natürlich auch bei Kollegen widerspiegelte.

Stress begegnete mir als Dauerthema und somit beschäftigte ich mich damit zunehmend.

„Was für Maßnahmen kann ich ergreifen, dass ich Stressfaktoren erkennen kann? Wie kann ich damit umgehen? Und was kann ich tun, dass ich keine Spätfolgen erleide, damit ich selbst nicht krank werde?

                                  
                             Krankheiten zu behandeln ist das Eine – Gesund bleiben, das Andere !
Ich folge meinem Herzen… Prävention!

Ich habe mich bewusst dafür entschieden aus dem Klinikalltag zu gehen, um mehr präventiv wirksam zu sein. Jedoch möchte ich alle Arbeitnehmer unterstützen ihren eigenen Wert wieder zu erkennen, die in dieser Branche tätig sind. Ebenso Pflegende Angehörige, die meinen vollen Respekt erhalten.
Ich hoffe sehr, dass irgendwann erkannt wird was diese Personen eigentlich leisten. Denn sie kümmern sich um Menschen, das sind keine Zahlen oder Computer.


Das ist erst der Anfang…

Da ich wahnsinnige neugierig und wissbegierig bin, wird mein Interesse an Fort- und Weiterbildungen kein Ende nehmen. Ich habe noch einige Ideen, wie ich meine Kompetenzen im Bereich Stressbewältigung, Fitness und Entspannung weiter ausbauen kann. Außerdem lese ich sehr viel über diese Themen und setze viel selbst um. Denn schließlich möchte ich das leben, was ich vermitteln will.


Was ich genau beruflich gemacht habe…

*Leitung einer Spielgruppe in einem Frauen-Fitnessstudio

Die Spielgruppe diente zur Kindergartenvorbereitung und dementsprechend waren die Kinder zwischen 1,5 und 3 Jahren alt. Ich habe mir Mottos für die jeweiligen Monate vorgenommen und Pläne zur Einsicht für die Eltern erstellt.
Wir haben zusammen gebastelt, getanzt, gesungen und uns im Sportraum ausgetobt. Das hat mir alles sehr viel Spaß gemacht und ich denke gerne an diese Zeit zurück.

*Krankenschwester in einem Ambulanten Pflegedienst

Die Sache an sich zu den Kranken und hilfsbedürftigen nach Hause zu fahren, finde ich nicht schlecht. Es ist schön, wenn die Patienten in ihren eigenen vertrauten Räumen gepflegt und unterstützt werden.
Jedoch hat mir die Art der Abrechnung nicht gefallen. Jeder Handgriff wurde quasi separat abgerechnet und dafür war nur eine gewisse Zeit vorgegeben. Dass es allein das Alter es nicht hergibt, dass ein Patient gewisse Tätigkeiten im Eiltempo durchführen kann, ist für mich selbstverständlich. Außerdem tragen Krankheiten wie beispielsweise Demenz, Parkinson oder MS dazu bei, dass ein Kranker nicht immer gleich „schnell“ ist. Man musste sich schriftlich rechtfertigen, warum man soviel Zeit für den Patienten benötigt hat. Das entsprach so gar nicht meinen Vorstellungen von individueller Pflege. Daher war ich seitdem auf der Suche, ob es nicht eine andere Form der Abrechnung, nämlich der stundenweisen Abrechnung möglich ist.

*Krankenschwester im Betreuten Wohnen

Ähnlich wie bei dem Ambulanten Pflegedienst sind gewisse Zeiten für Handgriffe vorgegeben gewesen.
Angenehmer für mich war jedoch, dass man die Wohnungen zum einen unter einem Dach hatte,(mir dadurch auch die Fahrzeit erspart blieb)und dass dadurch eine Möglichkeit der Gruppenintegration möglich war. Das Haus bot gewisse Angebote für die Bewohner, sodass sie auch mal unter anderen Menschen waren. Die Angebote hätten allerdings noch etwas mehr sein können. Durch die vorgeschriebenen Zeiten war man dann ebenfalls leider nicht flexibel in den Tätigkeiten. Ich wäre so oft gern einfach mit den Bewohnern an die Luft gegangen, um sie zu aktivieren und zu mobilisieren. Doch das wurde dort leider nicht gefördert. Dadurch wurden Bewohner zunehmend inaktiv, die eigentlich noch mobil waren.

*Hospitationen in Tagespflegeeinrichtungen

Ich habe meine Elternzeit damals genutzt um, mir auch diese Form der Betreuung anzuschauen. Ich habe mir zwei Einrichtungen in München angeschaut und einige Tage dort verbracht. Die Arbeit dort war meiner Meinung nach großartig. Das Zusammengehörigkeitsgefühl der Patienten wurde täglich gefördert, da es so ähnlich wie in einem Kindergarten abläuft. Die Angehörigen mussten sich nicht um die Hinfahrt oder Abholung kümmern, sie wurden von einem Bus von zu Hause abgeholt. An Wochenenden konnten sie zusammen mit ihrem Familienangehörigen verbringen. So war sicher das Gefühl des „Abschiebens“, wie es wohl manchmal in Altenheimen oder Pflegeeinrichtungen der Fall ist, nicht so gegeben. In der Einrichtung selbst, stand nicht die Körperpflege im Vordergrund (daher nur für Patienten geeignet, die selbst noch mobil sind), sondern die Tagesbetreuung. Dort wurde gelesen, gesungen, gespielt… ich durfte den sogenannten „Sitztanz“ (eine großartige Alternative für Senioren, die nicht mehr so umher hüpfen können)kennenlernen und es wurden Ausflüge unternommen. Eine tolle Tätigkeit als Krankenschwester oder in einem ähnlichen Beruf, wo außerdem regelmäßige Arbeitszeiten garantiert waren ohne Schichten und Wochenenden.

Nach meinen Recherchen gibt es immer noch zu wenig von Tagespflegeeinrichtungen in München.

Dies ist meiner Meinung nach für die Angehörigen, die Betroffenen selbst und das Personal die schönste Art der Patientenbetreuung.

*Ambulante Familienberaterin in einem Familienzentrum

Über das Jugendamt oder auch privat kamen Anfragen zur Betreuung und/oder Beratung. Entweder waren das Problemfälle, die unter Aufsicht des Jugendamtes standen, oder Privatpersonen, die erkannt haben, dass sie Hilfe benötigten. Dies konnten Probleme in der Erziehung sein oder auch Überlastung der Eltern. Einige haben sich das Leben mit Kind anders vorgestellt, als es letztendlich ist. Dort knüpften wir an und schauten uns die Wohnsituation der Familien an, boten Kinderbetreuung zur Entlastung und haben die Eltern in Erziehungsfragen beraten. Mein Focus war dabei schon die Stressbewältigung und Beratung der Eltern um den Alltag mit Baby entspannter zu gestalten.
Daher habe ich gesehen, dass auch schon bei frisch gebackenen Eltern der Bedarf an Stressbewältigung und Entspannung sehr groß ist. Daher sind mir Eltern in der Stressberatung ebenfalls ein großes Anliegen.

*Als Krankenschwester in verschiedensten Bereichen in einer Münchner Klinik

2003-2012
Kurz nach meiner Ausbildung verschlug es mich  nach München in eine Klinik. Da ich mich ständig weiterentwickeln wollte, war ich auch in verschiedenen Bereichen tätig.
Diese waren: Kardiologie, Gynäkologie, Orthopädie, Neurologie. Besonders die Neurologie , die Stroke-Unit Einheit, und der IMC-Bereich der Kardiologie war für mich sehr spannend. Besonders in der Neurologie habe ich viele Fortschritte der Patienten miterleben dürfen. Jedoch war die Pflege dort gleichzeitig körperlich sehr schwer.

2012-2018
In diesem Jahr wechselte ich in eine andere Position. Ich war von nun an als „Organisationsschwester“ tätig. Ich organisierte und koordinierte den gesamten Stationsablauf der Gefäßchirurgie, Schmerztherapie und später der HNO-Abteilung. Dies beinhaltete die OP-Vorbereitung, sowie die Prozessbegleitung der zu operierenden Patienten, Aufnahme- und Entlassmanagement, Telefontätigkeiten und Aktenkontrollen. Das war nur ein Teil von den Aufgaben, die ich jeden Tag erledigte.
Ich war außerdem mit einer der Hauptansprechpartner für alle Schnittstellen. Da mir Kommunikation sehr viel Spaß macht und mir auch in meiner Arbeit sehr wichtig war, wurden auch zunehmend „schwierige“ Patienten zu mir geschickt. Ich motivierte gern meine Kollegen und versuchte sie dennoch aufzufangen, wenn die Arbeit gerade wieder sehr viel war. Stets war ich daran interessiert Abläufe zu optimieren. Ich schrieb Patientenbroschüren für das Unternehmen und brachte mich über das Maß ein.

Projekt „Aufbau der Akutgeriatrie“

Eine neue Fachrichtung sollte eröffnet werden… ich war sofort Feuer und Flamme. Zumal es neben der Schmerztherapie eine Fachrichtung war, die den „Patienten als Ganzes“ betrachtete.
Denn die „Ganzheitlichkeit eines Menschen„ist mir sehr wichtig.
Die Fachabteilung gab es allerdings noch nicht. Außer einer leeren Station, wo noch nicht einmal ein Patientenbett stand, war noch nichts da.
Somit war das für mich eine besondere Herausforderung und ich freute mich, als Stationsleitung die neue Station einzurichten, aufzubauen und zu leiten.
Da ich noch keine Erfahrung hatte im Einrichten einer neuen Station, hospitierte ich in einer bereits etablierten Akutgeriatrie. Dadurch konnte ich viele Dinge übernehmen. In dem Zusammenhang absolvierte ich meinen Zercur-Lehrgang.
Neben Bewerbergesprächen, der Betreuung der ersten Patienten (welche in der Zahl rasch zunahmen), vielen Problembewältigungen, schrieb ich ein Handbuch der Akutgeriatrie für neue Mitarbeiter.
Die Zusammenarbeit mit mehreren Schnittstellen wie der Logopädie, Physiotherapie, Psychologie, Ernährungsberatung und mit den Ärzten hat mir sehr gefallen. Außerdem gab es noch andere Bereiche , die ich für den Aufbau konfrontieren musste. In dem Zusammenhang bin ich noch einigen Menschen begegnet, die mich in diesem neuen Projekt unterstützt haben.
An dieser Stelle nochmal ein herzliches >DANKE< an meine ehemaligen Kollegen und Mitarbeiter.


Aktuell

Seit Oktober 2018 bin ich bei Homeinstead München West, einer Seniorenbetreuungsfirma tätig, die stundenweise Betreuung anbietet.
Dort bin ich im Networking, für die Kundenbetreuung und für die Innovation zuständig. Außerdem bin ich die Demenzbeauftragte und gebe Schulungen zu diesem Thema.


Referenzen von Jana Möller:

♥ Entspannungspädagogin für Kinder und Erwachsene

♥ Seminarleiterin Autogenes Training

♥ Stressmanagementtrainierin

♥ Group Fitness Trainerin

♥ Examinierte Krankenschwester

♥ Staatlich geprüfte Kinderpflegerin

 

Ich freue mich auf unsere Zusammenarbeit.
Ihre Jana Möller